Neues im Tarifstreit von Einzel- und Versandhandel

Die Verhandlungen gehen nicht wie geplant weiter

Im Tarifstreit des Einzel- und Versandhandels wirft die Gewerkschaft ver.di aus Mainz den Arbeitgebern vor, die Beschäftigten im Stich zu lassen. Hintergrund ist die kurzfristige Absage der für Mitte Juli geplanten Tarifverhandlungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Nach Angaben von ver.di sieht das bisherige Arbeitgeberangebot bei einer Laufzeit von zwei Jahren zunächst mehrere Monate ohne Lohnerhöhung vor, anschließend stufenweise Erhöhungen um zwei und später eineinhalb Prozent. Die Gewerkschaft hält das für unzureichend und fordert stattdessen 225 Euro mehr im Monat für die Beschäftigten sowie 150 Euro mehr für Auszubildende bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Wie es in dem Tarifkonflikt weitergeht, ist derzeit offen.

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