Hitzewellen werden auch für Fledermäuse zum Problem

Der NABU bittet um Mithilfe

Die Folgen des Klimawandels treffen nicht nur Menschen, sondern auch heimische Fledermäuse. Darauf macht der NABU Rheinland-Pfalz in Mainz jetzt aufmerksam.
Viele Fledermausarten nutzen im Sommer Spalten an Hausfassaden oder unter Dachverkleidungen als Quartiere. Während anhaltender Hitzewellen können sich diese Verstecke jedoch so stark aufheizen, dass die Tiere unter Hitzestress leiden oder ihre Quartiere fluchtartig verlassen müssen.
Auch Trockenheit und Starkregen verschärfen die Situation. Austrocknende Wasserstellen und ein geringeres Insektenangebot erschweren den Fledermäusen die Nahrungssuche zusätzlich.
Daher bittet der NABU, wer eine geschwächte oder dehydrierte Fledermaus findet, sollte sich an eine Fledermaus-Expertin oder einen Fledermaus-Experten wenden. Die Koordinationsstelle Fledermausschutz Rheinland-Pfalz vermittelt die richtigen Ansprechpartner und berät rund um das Thema Fledermausschutz.
Neben konsequentem Klimaschutz können auch Fledermauskästen helfen, das immer knapper werdende Angebot an geeigneten Quartieren zu ergänzen.

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