In Gonsenheim hat es gebrannt. Nach Infos der Mainzer Feuerwehr hat am Freitagabend gegen 21:30 Uhr ein Sicherungskasten im Ortskern gebrannt. Der Bewohner informierte sofort den Notruf, als er den Kurzschluss bemerkte. Auch der Viermieter schaltete sofort die Hauptsicherung aus. Dadurch konnte der Brand schnell gelöscht werden. Teile der Wand wurden geöffnet, um versteckte Glutnester freizulegen. Im Einsatz waren rund 20 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr
Gonsenheim mit fünf Fahrzeugen. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden. Die Ursache für den Kurzschluss war offenbar ein technischer Defekt.
Nach Infos der Feuerwehr war allerdings die Anfahrt zur Einsatzstelle problematisch. Neben den engen Straßen haben mehrere Fahrzeuge unerlaubt geparkt. Dadurch verzögerte sich der Einsatz. Die betroffenen Fahrerinnen wurden ermittelt und aufgefordert die Fahrzeuge zu entfernen. Sie zeigten wenig Verständnis. Die Feuerwehr appelliert in diesem Zusammenhang, Fahrzeuge so abzustellen, dass jederzeit ausreichend Raum für Einsatzfahrzeuge bleibt. Das Halten an engen und unübersichtlichen Straßenstellen ist verboten. Auch ist das Parken fünf Meter vor und fünf Meter nach Kreuzungen und Einmündungen verboten. Die Regelungen gibt es, da die Einsatzfahrzeuge den Kurvenradius brauchen, um Menschen zu retten und Brände rechtzeitig zu löschen. Jede Verzögerung kann dabei große Auswirkungen haben. Fahrzeuge in engen Kurven oder Kreuzungsbereichen trotzdem abzustellen, kann im Ernstfall Leben gefährden.
Fahrzeuge behindern Einsatz der Mainzer Feuerwehr
Ein Sicherungskasten hat gebrannt







