Beherbergungsabgabe für die Stadt geplant

Der Stadtrat muss noch zustimmen

In Mainz soll ab Anfang Juli eine sogenannte Beherbergungsabgabe eingeführt werden. Das hat die Stadt Mainz bekannt gegeben. Mit der neuen Abgabe auf Übernachtungen soll die Förderung von touristischen und kulturellen Angeboten gesichert werden. Die Stadt gebe jährlich acht bis zehn Millionen Euro für Veranstaltungen aus, die auch touristischen Zwecken dienen und auf städtische Zuschüsse angewiesen sind. Darunter fallen die Straßenfastnacht oder die Johannisnacht. Angesichts des Spardrucks der Stadt würden solche Zuschüsse im besonderen Fokus der Kommunalaufsicht stehen. Durch die Einnahmen aus der Beherbergungsabgabe sollen die Zuschüsse abgesichert werden. Die Stadt rechnet dadurch in diesem Jahr mit Einnahmen von zwei Millionen Euro, im kommenden Jahr vier Millionen Euro. Der Beherberbungsbetrieb soll ab Anfang Juli den Betrag beim Gast einziehen und zahlt ihn dann an die Stadt. Die Höhe der Abgabe läuft gestaffelt. Dem Vorhaben muss der Stadtrat Anfang Mai noch zustimmen.

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