Die Gewerkschaft ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland in Mainz fordert mehr Maßnahmen zum Schutz vor den Folgen extremer Hitze. Auslöser dafür sind neue Schätzungen des Robert Koch-Instituts. Danach sind dies Jahr bis Mitte Juli in Rheinland-Pfalz und dem Saarland insgesamt fast 1.600 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben. Die Zahlen seien erschütternd, aber leider nicht überraschend, so Ver.di-Landesbezirksleiterin Marion Paul. Extreme Hitze dürfe nicht länger wie ein Ausnahmeereignis behandelt werden, es bräuchte dringend Hitzeaktionspläne sowie mehr Unterstützung für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Beide Bundesländer weisen laut RKI im bundesweiten Vergleich die höchsten hitzebedingten Sterberaten auf.
Ver.di fordert besseren Hitzeschutz
Fast 1.600 Hitzetote in RLP und dem Saarland







