Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Antrag für das Infrastrukturprojekt „Wallauer Spange“ abgelehnt und das Planfeststellungsverfahren eingestellt. Das hat die hessische Landeshauptstadt mitgeteilt. Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende kritisierte das Vorgehen scharf und bezeichnete das aus seiner Sicht „vorläufige Aus“ als schwere Enttäuschung. Nach einem Telefonat mit Staatssekretär Stefan Schnoor versicherte dieser, dass die Bundesregierung weiterhin an dem Projekt festhält. Die DB InfraGo plane, ein neues Planfeststellungsverfahren zu beantragen, mit einer Offenlage Mitte 2026 und einem Beschluss im Jahr 2027. Zur Finanzierung des rund 183-Millionen-Euro-Projekts gebe es noch keine Zusagen. Das seit Jahren vorbereitete Infrastrukturprojekt „Wallauer Spange“ soll Wiesbaden über eine neue Verbindung an die ICE-Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main und den Flughafen Frankfurt anschließen. Damit wäre Wiesbaden verkehrstechnisch direkt an einem der wichtigsten Fernwerksknoten Deutschlands angeschlossen.
Aus für „Wallauer Spange“ in Wiesbaden
Dabei soll es sich nur um ein Vorläufiges Aus handeln
30.01.20266:05 Uhr

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