Die Stadt Mainz führt in allen städtischen Kindertagesstätten eine Kita-App ein. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Eltern und Einrichtungen zu vereinfachen und zu verbessern. Bis zum Beginn des Kita-Jahres 2026/2027 nach den Sommerferien sollen alle städtischen Kitas an das System angebunden sein. Dafür wird jede Gruppe mit einem Tablet ausgestattet. Eine gute Betreuung brauche auch gute Rahmenbedingungen – dazu gehöre eine zeitgemäße digitale Infrastruktur, betont Oberbürgermeister Nino Haase.
Mit der neuen App können Eltern ihre Kinder künftig jederzeit digital abmelden. Gleichzeitig erhalten die Mitarbeitenden durch eine digitale Anwesenheitsübersicht einen besseren Überblick über die Belegung der Gruppen. Darüber hinaus soll die Anwendung den Informationsaustausch erleichtern und eine strukturierte Kommunikation zwischen Kita und Elternhaus ermöglichen.
Auch die Verwaltung soll von der Digitalisierung profitieren: Anonymisierte Auswertungen der Anwesenheitsdaten liefern genauere Erkenntnisse über die tatsächliche Auslastung der Einrichtungen. Dies soll eine bedarfsgerechtere Personalplanung sowie den gezielten Einsatz von Vertretungskräften unterstützen.
Nach erfolgreichen Pilotphasen in den Kitas Erbenheim, Frankenhöhe, Schillstraße und MinniMax wird die Einführung der App nun schrittweise ausgeweitet. Noch in diesem Monat folgen die Einrichtungen auf dem Lerchenberg, in der Neustadt, in Bretzenheim und in Mombach. Im Juli werden die Kitas in der Oberstadt angebunden, im August folgen Gonsenheim und Marienborn. Vor dem jeweiligen Start werden Hard- und Software der Gruppengeräte intern getestet. Anschließend erhalten die Eltern ein Schreiben mit ihren persönlichen Zugangsdaten.
Neue Kita-App soll Eltern und Einrichtungen vernetzen
Von der Einführung der App soll Familien von mehr als 4.800 Kindern profitieren







