In Mainz ist gestern der Stadtrat zu einer Sondersitzung zusammen gekommen, um den Haushalt für das Jahr 20 26 endgültig zu beschließen. Insgesamt wurde dieser mit einem Defizit von rund 175 Millionen Euro beschlossen. Gegenüber dem Dezemberentwurf von ursprünglich 161 Millionen Euro ist das Minus um rund 15 Millionen Euro höher. Nach der Beschlussfassung der Stadt muss der Haushalt jetzt noch von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, kurz ADD, genehmigt werden. Trotz der roten Zahlen zeigt sich Oberbürgermeister Nino Haase optimistisch: Die Stadt sei dank der starken Wirtschaftskraft und sparsamen Haushaltsführung gut aufgestellt und stehe trotz hoher Defizite im Städtevergleich investitionsstark und handlungsfähig da. Bund und Länder müssten sich allerdings trotzdem an den Sozialangaben im Pflichtbereich beteiligen, so Nino Haase weiter.
Der Jahreswechsel und Start in das Haushaltsjahr 2026 ist laut der Stadt Mainz bereits gut gelungen. Der Kassenbestand lag bei 48 Millionen Euro, sodass Mainz keine zusätzlichen Kassenkredite aufnehmen musste. Hintergrund sind vor allem deutlich höhere Gewerbesteuereinnahmen von über 30 Millionen Euro.
Mainzer Stadtrat beschließt Haushalt
Defizit liegt bei rund 175 Millionen Euro







