Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz aus Mainz ruft zur Vorsicht in der anstehenden Fastnachtszeit auf. Bei ausgelassener Stimmung und steigendem Alkoholkonsum könne es vermehrt zu Konflikten, Belästigungen oder Straftaten kommen. Besonders warnt das LKA vor dem Einsatz von K.O.-Tropfen, die unbemerkt in Getränke gemischt werden. Besucherinnen und Besucher sollen Getränke nie unbeaufsichtigt lassen. Zusätzlich bietet das rheinland-pfälzische Familienministerium aus Mainz eine kostenlose und diskrete medizinische Versorgung für gewaltbetroffene Frauen an. Außerdem wird geraten, realistisch aussehende Waffenattrappen zu vermeiden, da deren Mitführen eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann.
Auch die Landeshauptstadt Mainz achtet während der närrischen Tage auf den Jugendschutz. Der Fachbereich Kinder- und Jugendschutz ist in den kommenden Tagen mit Streetworkerinnen und Streetworkern im Stadtgebiet unterwegs. Diese wollen junge Menschen ansprechen, Wasser verteilen und über sicheres Feiern informieren. Neben präventiver Arbeit werden in Kooperation mit der Polizei auch Jugendschutzkontrollen durchgeführt. Ziel ist es, Verstöße frühzeitig zu verhindern und das Bewusstsein für den Schutz junger Menschen zu stärken. Außerdem soll laut der Stadt Mainz die Kampagne „Weck, Worscht un Wasser“ wieder verstärkt in den Fokus rücken und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol beitragen.







