Die Sicherheitsbehörden warnen aktuell vor Anwerbeversuchen von sogenannten „Low-Level-Agenten“ oder „Wegwerf-Agenten“. Dabei werden Bürgerinnen und Bürger unter anderem über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste angesprochen. Dabei werden die für Spionage- oder Sabotagehandlungen gegen sensible Einrichtungen angeworben. Das hat das Innenministerium in Mainz mitgeteilt. Die Aufträge reichen demnach vom einfach Auskundschaften über Sachbeschädigungen bis zu Brandstiftungen. Vor allem Kritische Infrastrukturen, militärische Standorte und Unternehmen der Rüstungsindustrie stehen im Fokus. Dazu haben BKA, Bundesnachrichtendienst, das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst die Kampagne „Kein Wegwerf-Agent werden“ ins Leben gerufen. Dabei sollen Menschen aufgeklärt werden, wie die Anwerbeversuche aussehen und mit welchen Gefahren sie verbunden sind. Betroffene oder Beobachtende werden gebeten Hinweise an die zuständigen Verfassungsschutzbehörden zu melden.
„Kein Wegwerf-Agent werden“ – Kampagne ins Leben gerufen
Aktuell wird vor Anwerbeversuchen gewarnt







