Jüngere und ältere Menschen gehören zu den Verlieren auf dem Wohnungsmarkt. Das hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Rheinhessen-Vorderpfalz mitgeteilt. Dabei beruft sich die Gewerkschaft auf eine aktuelle Studie des Pestel-Instituts. In Mainz gibt es aktuell rund 4.500 Auszubildende. Diese würden oft noch unfreiwillig bei ihren Eltern wohnen, weil sie sich eine eigene Wohnung nicht leisten können. Die IG BAU fordert daher Bund und Land auf, den Neubau von Azubi-Wohnungen zu unterstützen. Dazu warnt die Gewerkschaft auch vor Wohnarmut im Alter. Rund 20.800 Baby-Bommer werden nach Berechnungen des Pestel-Instituts in Mainz bis 2035 komplett in Rente sein. Viele dieser Menschen bekommen nur eine geringe Rente. Etliche werden sich daher ihre bisherige Wohnung kaum oder gar nicht mehr leisten können. Die Gewerkschaft fordert daher mehr Sozialwohnungen, um Mieten weiterhin bezahlen zu können.
Jüngere und ältere Menschen sind die Verlierer auf dem Wohnungsmarkt
Laut der IG BAU braucht es Alternativen







