Ein Kunstwerk ist nach Jahrzehnten wieder in Mainz angekommen: Das Mainzer Dom- und Diözesanmuseum hat einen spätmittelalterlichen Hundekopf aus Kalkstein zurück bekommen. Darüber hat das Bistum Mainz informiert. Der Kopf wurde am Hals abgetrennt und gehörte zu einem größeren Kunstwerk. Die Figur könnte zu einem Grabmal gehören und als Grabwächter fungieren. Der Hundekopf stammt ursprünglich aus dem Nachkriegs-Schutt am Mainzer Dom und wurde von einem Student der Kunstgeschichte mit nach Kroatien genommen. Später bewahrte er das Fragment jahrzehntelang in einer Vitrine auf. Jetzt hat seine Tochter, Professorin Daška Domljan aus Zagreb, den Hundekopf nach Mainz zurückgebracht und damit den Wunsch ihres inzwischen verstorbenen Vaters erfüllt.
Museumsdirektorin Dr. Anja Lempges freute sich über die Rückkehr: „Das ist für uns wie Familienzuwachs.“ Der kunstvoll gearbeitete Hundekopf könnte ursprünglich Teil eines mittelalterlichen Grabmals gewesen sein. Das Team des Dommuseums wird den Hundekopf jetzt erforschen.
Hundekopf kehrt nach Jahrzehnten nach Mainz zurück
Kunstwerk aus Kroatien findet zurück ins Dommuseum







