Call-Center-Betrüger vor Gericht

Notlagen von Frauen ausgenutzt

© Langericht Mainz

Vor dem Mainzer Landgericht beginnt ab heute ein Prozess gegen einen 41-Jährigen Angeklagten wegen Betrugs. Ihm wird banden- und gewerbsmäßiger „Call-Center-Betrug“ in drei Fällen vorgeworfen. Diese sollen sich zwischen April und Juli 2025 in Mainz und Frankfurt am Main zugetragen haben. In Frankfurt soll eine Zeugin nach einem Schockanruf Bargeld und Schmuck im Wert von rund 40.000 Euro übergeben haben. In Mainz sollen zwei weitere Frauen mit erfundenen Notlagen zur Herausgabe von Schmuck im Wert von etwa 20.000 Euro sowie Bargeld von ca. 13.000 Euro plus Schmuck gebracht worden sein. Bei der dritten Übergabe ist der Angeklagte dann aufgelaufen. Laut Landgericht konnten observierenden Polizeibeamte den Betrüger letztendlich festnehmen.

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