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Grapefruit kann Medikament-Wirkung verändern

Verbraucherzentrale RLP rät zur Vorsicht

© Hedwig Storch

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz weist darauf hin, dass Grapefruit Wechselwirkungen mit Medikamenten auslösen kann. Bestimmte Inhaltsstoffe der Zitrusfrucht beeinflussen Enzyme in Darm und Leber. Dadurch können Medikamente stärker oder schwächer wirken und unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Betroffen sind unter anderem bestimmte Mittel gegen Bluthochdruck und hohe Cholesterinwerte sowie Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken. Auch bei der Anti-Baby-Pille sind Wechselwirkungen möglich, deren Folgen bislang nicht ausreichend geklärt sind. Schon ein Glas Grapefruitsaft kann ausreichen. Eine zeitliche Trennung zur Medikamenteneinnahme schützt nicht, da der Effekt mehrere Tage anhalten kann. Wer Medikamente einnimmt, sollte deshalb vorher in der Arztpraxis oder Apotheke nachfragen.

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