Ein Name, ein Datum, ein kleines Zeichen: Erinnerungen an einen verstorbenen Menschen können viele Formen annehmen. Manches Gedenken geht buchstäblich unter die Haut. Unter dem Titel „IN MEMORIAM“ widmet sich der Frankfurter Domkreis am Samstag, 12. September, der Frage, wie Menschen heute Trauer, Abschied und Erinnerung gestalten.
Ab 10:30 Uhr können sich Besucher bei einem kostenfreien Tattoo-Walk-In in der Begräbniskirche St. Michael (Gellertstraße 37, 60389 Frankfurt am Main) von Tattoo-Künstler Silas Becks ein kleines Erinnerungstattoo stechen lassen.
Eine begleitende Ausstellung mit Fotografien und Texten erzählt von der Verbindung zwischen Trauer, Körper und Erinnerungskultur. Am Abend wird das Thema im Gespräch vertieft. Von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr lädt die moderierte Gesprächsrunde „Unter die Haut – Wenn Erinnerung sichtbar wird“ in das Zentrum für Trauerseelsorge (Butzbacher Straße 45, 60389 Frankfurt am Main) ein. Veranstalter ist der Frankfurter Domkreis Kirche und Wissenschaft. Beide Veranstaltungen sind kostenfrei (https://www.keb-limburg.de/veranstaltungen/kurs/Den-Tod-gestalten-mehr-als-nur-ein-Abschied/FM-26.1062), eine Anmeldung ist nicht erforderlich.







