Nato testet neues Drohnen-Abwehrnetz in Wiesbaden

Fachleute aus zehn Nato-Staaten testen, wie Drohnen- und Sensordaten schneller zusammengeführt und ausgewertet werden können

Die Nato baut am Militärstandort Wiesbaden-Erbenheim ein Netzwerk aus Drohnen, Sensoren und anderen digitalen Systemen aus. Im sogenannten „Wiesbaden Integration and Innovation Lab“ arbeiten dafür derzeit Fachleute aus zehn Nato-Staaten zusammen. Ziel ist es, Daten von Drohnen, Radaren und anderen Sensoren schnell zusammenzuführen und mögliche Angriffe frühzeitig zu erkennen. Bei Tests steuern Experten von Wiesbaden aus zeitweise auch Drohnen über dem Baltikum. Die Technik soll unter anderem dabei helfen, auf Drohnenangriffe schneller zu reagieren. Künstliche Intelligenz soll dabei große Datenmengen verarbeiten und Entscheidungen beschleunigen – die eigentlichen Zielentscheidungen sollen weiterhin von Menschen getroffen werden.

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