Stadtratsitzung in der Rheingoldhalle

Marianne Grosse verabschiedet - Nachfolger Ludwig Holle und Ata Delbasteh übernehmen

© Landeshauptstadt Mainz

Nach 16 Jahren ist Schluss. Die Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse geht in den Ruhestand. Über 15.000 Baugenehmigungsverfahren, über 80 kulturelle Preise und vergebene Stipendien und rund 6.700 geschaffene Wohneinheiten – sie hat für die Stadt einiges geleistet. Beispielsweise hatte sie beim Bebauungsplan für den Zollhafen, dem Heiligkreuzviertel oder dem Wohnquartier am Rodelberg die Finger im Spiel. Ihr wurde dafür gestern auch die zweithöchste Auszeichnung der Landeshaupt verliehen. Sie hat nämlich den Mainzer Ehrenring bekommen. Ihr Nachfolger im Bereich Bauen wird Ludwig Holle (CDU), während Ata Delbasteh (SPD) das neue Dezernat für Kultur und Schule übernimmt. Er ist damit der erste Dezernent, der einen Migrationshintergrund hat. Zudem trat Daniel Köbler von den Grünen sein Amt als Bürgermeister an und ist nun für Finanzen, Beteiligungen und Sport zuständig. Einstimmig hat der Stadtrat unter anderem eine Resolution zur Lage im Iran beschlossen, die die Solidarität mit der Zivilbevölkerung betont. Auch eine Tempo-30-Zone in der Isaac-Fulda-Allee wurde beschlossen. Außerdem sollen in der Innenstadt künftig über 400 neue Fahrradabstellanlagen entstehen.

Das könnte dich auch interessieren