Das hessische Forstministerium hat die zweithöchste Alarmstufe für die Forstverwaltung im Land ausgerufen. Das hat das Landwirtschaftsministerium in Wiesbaden mitgeteilt. Die lokal aufgetretenen Niederschläge hätten demnach zu keiner anhaltenden Entspannung der Waldbrandgefahr in Hessen geführt. Nach den vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes hat es im Juli im Land einen historischen Tiefstand an Niederschlag gegeben. Seit Jahresbeginn ist es zu rund 100 Waldbränden mit einer Flächen von 23 Fußballfeldern gekommen. Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Warnstufe sollen besonders gefährdete Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Daher kann es auch zu Schließung von Grillplätzen und Waldwegen sowie Waldflächen kommen.
Auch der Deutsche Wetterdienst hat für heute in Hessen Hitzewarnstufe 2 heraus gegeben. Daher bittet auch die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz um Rücksicht und erinnert an den Sonnenschutz. Das hat das Gesundheitsministerium in Wiesbaden mitgeteilt. Was für die einen ein schöner Sommertag sei, werde für andere zur ernsten Belastung, so Stolz. Besonders ältere und gesundheitlich geschwächte Menschen könne große Hitze schnell gefährlich werden. Daher appelliert Stolz nach den älteren Nachbarn, den Eltern oder Großeltern zu schauen. Auch Kinder spüren Hitze anders als Erwachsene. Daher sei es wichtig, dass auch sie regelmäßig trinken und schattige Pausen vom Toben machen. Bei Warnstufe 2 liegt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes eine extreme Wärmebelastung vor. Die gefühlte Temperatur übersteigt dabei 38 Grad.
Zweithöchste Alarmstufe für die Forstverwaltung in Hessen ausgerufen
Auch Gesundheitsministerin Diana Stolz warnt vor der Hitze







