Die Europäische Kommission stimmt einer geförderten Destillation von Rot- und Roséweinen aus den Anbaugebieten Rheinhessen und Württemberg zu. Das teilt das Landwirtschaftsministerium in Mainz mit. Mit der Maßnahme sollen Weinbaubetriebe angesichts der angespannten Marktlage kurzfristig entlastet und bestehende Übermengen abgebaut werden. Dabei werden die Weine zu Alkohol verarbeitet, der anschließend nur für industrielle Zwecke genutzt werden darf. Für Rheinhessen können Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung der Jahrgänge 2025 und älter berücksichtigt werden. Das Antragsverfahren soll voraussichtlich im vierten Quartal diesen Jahres starten. Landwirtschaftsministerin Christine Schneider betont, dass die Destillation erst nach einer Bewilligung gefördert wird.
EU gibt den Weg frei für Destillation von Rosé und Rotwein
Die Maßnahme soll Weinbaubetriebe entlasten







