Zukunft der Kunsthalle Mainz vorerst gesichert

Es wurde eine Übergangslösung gefunden

© Landeshauptstadt Mainz

Die Zukunft der Kunsthalle Mainz ist vorerst gesichert: Die Stadt Mainz, das Land Rheinland-Pfalz und die Mainzer Stadtwerke haben sich auf eine Zwischenlösung verständigt, die den Betrieb bis Mitte 2027 ermöglichen soll. Die Finanzierung war bislang nur bis Ende 2026 gesichert.
Nach der aktuellen Ausstellung „Gestickte Spuren“ ist bereits die Schau „Freund*innenschaft“ ab August 2026 geplant. Für das erste Halbjahr 2027 stehen außerdem eine Ausstellung mit Werken aus der Sammlung der Landesbank Baden-Württemberg sowie anschließend die „Plurale – Festival der jungen Talente“ fest. Beide Projekte verursachen für die Kunsthalle nur geringe beziehungsweise keine zusätzlichen Ausstellungskosten.
Die Mainzer Stadtwerke wollen die Finanzierung dieser beiden Ausstellungen übernehmen. Gleichzeitig betonte Stadtwerke-Chef Daniel Gahr, dass sich das Unternehmen nach 18 Jahren und einem Engagement von mehr als zehn Millionen Euro künftig nicht mehr federführend an der Finanzierung beteiligen werde. Allerdings würden sich die Stadtwerke eigenen Angaben zufolge abhängig von einer längerfristigen tragfähigen Lösung nicht verschließen, das denkmalgeschützt, einzigartige Gebäude der Öffentlichkeit weiterhin für eine kulturelle Nutzung zur Verfügung zu stellen.
Die gewonnene Zeit soll nun genutzt werden, um eine langfristige Lösung für die Zukunft der Kunsthalle zu entwickeln.

Das könnte dich auch interessieren