In Mainz stand in den letzten Tagen ein großes Fragezeichen über der Zusammenarbeit innerhalb der Kenia-Koalition im Mainzer Stadtrat. Nach dem Fraktionswechsel des SPD-Stadtrats Giovanni Rappa zur CDU stand das Bündnis von SPD, CDU und GRÜNEN vor einer ungewissen Zukunft. Durch den Wechsel verfügt die CDU jetzt über 16 Sitze, die SPD nur noch über elf. Rechnerisch bilden damit CDU und GRÜNE bereits eine Mehrheit. Jetzt hat die Mainzer Kenia-Koalition eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Alle Parteien berufen sich auf einen gemeinsamen Willen, die politische Arbeit für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger in Mainz fortsetzen zu wollen. Die Grünen betonen, man wolle den ökologischen und sozialen Kurs für Mainz fortsetzen, während die SPD erklärt, der Koalitionsvertrag bleibe Maßstab ihres Handelns. Die CDU räumt Kommunikationsprobleme im Zuge des Wechsels ein und kündigt an, Vertrauen wiederaufbauen zu wollen. Alle Koalitionspartner heben hervor, dass das Wohl der Stadt Vorrang habe und eine Rückkehr zur Sacharbeit nun im Mittelpunkt stehe.
Kenia-Koalition setzt Arbeit fort
Parteien berufen sich auf einen gemeinsamen Willen







