Ergebnisse „Ehrenamtsstudie Feuerwehr“

Dazu gab es eine Online-Befragung

Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling hat jetzt in Mainz die Ergebnisse der „Ehrenamtsstudie Feuerwehr“ vorgestellt. In der Studie ging es um die Herausforderungen vor denen das Ehrenamt in der Feuerwehr steht. Ein Kernelement in den Ergebnissen war, dass es wichtig sei den Bevölkerungsschutz und die Feuerwehr in die Schulen und damit in die Familien näher zu bringen. Dazu sollte auch beleuchtet werden, welche Rahmenbedingungen es braucht, um das Feuerwehrehrenamt zu stärken. Die Untersuchung, die vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft e.V. im Auftrag des Innenministeriums durchgeführt wurde, zeigt ein positives Bild: Rund 80 Prozent der Befragten wollen ihr Engagement in der Feuerwehr in diesem Umfang fortsetzen. Besonders hoch ist die Bereitschaft bei jungen Menschen. Gleichzeitig gibt die Studie konkrete Handlungsempfehlungen, wie neue Mitglieder gewonnen und bestehende Einsatzkräfte langfristig gehalten werden können. Deutlich wird: Gezielte Maßnahmen sind nötig, um das Ehrenamt langfristig zu sichern. Ziel bleibt, das Feuerwehrehrenamt nachhaltig zu stärken und den unverzichtbaren Beitrag der rund 56.000 ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in Rheinland-Pfalz dauerhaft zu würdigen. Befragt wurden über 12.500 Ehrenamtler aus Rheinland-Pfalz. Damit haben sich rund 22 Prozent an der Online-Befragung beteiligt.

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