Ergebnisse der „Stunde der Wintervögel“

Mehr Menschen haben mitgemacht, aber weniger Vögel wurden gezählt

Der NABU Rheinland-Pfalz aus Mainz hat die Ergebnisse der „Stunde der Wintervögel“ veröffentlicht. Mehr als 145.000 Menschen aus ganz Deutschland haben am zweiten Januarwochenende über 3,2 Millionen Vögel gezählt. Das sei das drittbeste Teilnehmenden-Ergebnis und ein Plus von rund 20 Prozent im Verlgeich zum Vorjahr, so der NABU. auch in Rheinland-Pflaz haben mit über 7.500 menschen deutlich mehr bei der Aktion mitgemacht.
Im Schnitt hat jeder Beobachter rund 30 Vögel gesehen. Laut NABU wurden noch nie so wenige Individuen pro Garten und Park gemeldet wie in diesem Jahr. Zur ersten Zählung 2011 wurden noch rund 46 Gartenvögel im Durchschnitt gemeldet. Besonders auffällig war dem NABU zu Folge der große Rückgang der beiden Spatzenarten. Bundesweit wurde der Haussperling 15 Prozent und der Feldsperling 10 Prozent seltener gesichtet als im Vorjahr. Wo all die Spatzen hin seien, müsse jetzt untersucht werden. Aber es sei klar, dass Brutplatz- und Nahrungsmangel seit Jahren ein Problem für beide Arten sind, si der NABU.
In Rheinland-Pfalz wurden Haussperlinge trotz des Negativtrends am meisten gesichtet. Auf Platz zwei folgt die Kohlmeise und dann die Blaumeise. Auch Amsek, Buchfink und Rotkehlchen haben in allen Regionen zugenommen.
Die nächste Zählaktion mit der „Stunde der Gartenvögel“ findet Mitte Mai statt.

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