Ein an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz entwickelter Therapieansatz gegen Multiple Sklerose macht einen weiteren Schritt in Richtung klinischer Anwendung. Ein Forschungsteam um Professorin Claire Jacob arbeitet an einem Wirkstoffpflaster, das die Reparatur geschädigter Nervenhüllen anregen soll. Die gemeinnützige ForTra gGmbH unterstützt die Weiterentwicklung mit 1,1 Millionen Euro. Zunächst soll es für die Herstellung nach pharmazeutischen Qualitätsstandards optimiert werden. Anschließend ist an der Universitätsmedizin Mainz eine erste klinische Studie mit gesunden Freiwilligen geplant. Eine mögliche Wirkung bei Menschen mit MS soll erst in einer späteren Studie mit Patientinnen und Patienten untersucht werden.
Neuer Therapieansatz gegen Multiple Sklerose
Weiterer Schritt in Richtung Anwendung







