Studie zu Dürren und Weizenpreisen

JGU-Forschung zeigt Zusammenhang

© daeron

Eine Studie mit Beteiligung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zeigt einen Zusammenhang zwischen Dürren in wichtigen Weizenanbaugebieten und steigenden Weltmarktpreisen. Beteiligt sind unter anderem Prof. Jan Esper vom Geographischen Institut der JGU und der frühere Mainzer Forscher Max Torbenson. Das internationale Forschungsteam hat Daten zu Wasserknappheit, weltweiten Anbauflächen und Rohstoffpreisen ausgewertet. Demnach lassen sich rund 74 Prozent der jährlichen Schwankungen des globalen Weizenpreises zwischen 2000 und 2021 mit starker Wasserknappheit erklären. Bei zunehmender Erderwärmung rechnen die Forschenden mit einer weiteren Verschärfung. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Earth’s Future“ erschienen.

Das könnte dich auch interessieren