Verbraucherzentrale klärt über Mythen zu Soja auf

Um Soja ranken sich Befürchtungen

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz hat jetzt über Mythen, Risiken und Chancen zum Verzehr von Soja aufgeklärt. Zu den Mythen zählen unter anderem, dass der Konsum von Soja der Schilddrüse schade oder bei Männern zu einer „Verweiblichung“ führe. Die Verbraucherzentrale hat jetzt alles Wissenswerte zu dem Thema zusammengestellt.
Soja gilt wie auch andere Hülsenfrüchte als sehr gesund für Mensch und Umwelt. Sojaprodukte wie Tofu und Tempeh seien weder bei Brustkrebs bedenklich noch würden sie den Testosteronspiegel senken. Studien zeigen demnach keine relevanten hormonellen Effekte bei einem üblichen Konsum.
Laut der Verbraucherzentrale beinhalte Soja hochwertiges Protein, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Entscheidend sei jedoch das Maß. Betroffene von Schilddrüsenerkrankungen sollten außerdem darauf achten, genug Jod mit ihrer Ernährung aufzunehmen. Bei Jodmangel oder bestehenden Schilddrüsenerkrankungen sollte eine ärztliche Begleitung zu Rate gezogen.
Die Verbraucherzentrale zieht damit das Fazit, dass Soja und Sojaprodukte wie Tofu, Tempeh oder Sojadrink in üblichen Mengen Bestandteil einer ausgewognenen und abwechslungsreichen Ernährung sein kann. Sie haben hochwertiges Protein, Ballaststoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe.

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