Drohnenüberwachung an Fastnacht

Um die Sicherheit der Mainzer Fastnacht zu gewährleisten, gibt es dieses Jahr eine automatisierte Datenauswertung

14.02.2020 | 08:08 Uhr

Die Sicherheit an Fastnacht ist auch in diesem Jahr wieder ein großes Thema. Um diese zu gewährleisten, werden rund 3700 Polizisten und Polizistinnen im Land im Einsatz sein, 2000 davon nur am Fastnachtssonntag und Rosenmontag. Zusätzlich dazu gibt es dieses Jahr noch eine automatisierte Datenauswertung zum Schutz der Fastnachter*innen. Die soll genutzt werden, um „potentielle Störer zu identifizieren und mit Betretungsverboten beim Rosenmontagszug zu belegen“, erläutert Innenminister Roger Lewentz. Die Software bündelt Daten zu relevanten Straftatbeständen, wodurch schon vor der Veranstaltung betroffenen Personen Zugangsverbot zum Veranstaltungsgelände erteilt werden kann. Bereits jetzt konnten durch die Software rund 70 Personen, die bei der Polizei auffällig geworden sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. Zusätzlich wird die Videoüberwachung in Mainz in diesem Jahr durch Drohnen verstärkt. Auch Bodycams werden flächendeckend eingesetzt. Außerdem wird es wieder Sperren an den Hauptzufahrtsrouten geben. Sollte doch ein Notfall eintreten, sind Kriminalbeamtinnen und -beamte vor Ort, die sofort helfen und Opfer von Straftaten betreuen können. Wichtig ist außerdem der ständige Austausch mit der Bundespolizei und den benachbarten Ländern. Der ermöglicht der im Landeskriminalamt angesiedelten Informationssammelstelle frühe Gefahrenerkennung und direktes Handeln.

Quelle: ADAC