Auch Homosexuelle haben ein Recht zur Blutspende

Mit einer Forderung sich auf Bundesebene für die Blutspende von Homosexuellen auszusprechen, reicht die rheinland-pfälzische Regierungsfraktion einen Antrag beim Landtag ein

15.09.2020 | 07:17 Uhr

Die rheinland-pfälzische Regierungsfraktion will die Diskriminierung von Homosexuellen beim Blutspenden beenden. Dafür haben SDP, FDP und Grüne einen Antrag an den Landtag in Mainz gestellt. Medienberichten zufolge soll die Landesregierung sich auf Bundesebene für eine entsprechende Gesetzesänderung einsezten. Die Forderung ist, homosexuelle Männer nicht kategorisch vom spenden auszuschließen sondern die medizinische Beurteilung und das tatsächliche Risikoverhalten als maßgeblich für das Blutspenden zu sehen. Über den Antrag soll an diesem Donnerstag im Landtag beraten werden.

Quelle: ADAC