Opel: Weitere Stellenkürzungen

Bis 2023 rund 4.000 Kürzungen möglich

15.01.2020 | 14:15 Uhr

Beim Autobauer Opel drohen weitere Stellenkürzungen – auch im Stammwerk in Rüsselsheim. Medienberichten zufolge sollen bis Ende 2021 rund 2.000 Stellen abgebaut werden. Optional geht es um 2.000 weitere Stellen bis 2023. Die Kürzungen sollen aber ohne Kündigungen über die Bühne gehen. Stattdessen ist geplant, mit Abfindungs-, Vorruhestands und Altersteilzeitprogrammen zu arbeiten. Neben Rüsselsheim sollen auch die Werke in Kaiserslautern und Eisenach betroffen sein. Hintergrund ist die geplante Fusion mit Fiat-Chrysler. Geregelt sind die Stellenkürzungen durch eine Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat. Für die Arbeitnehmerseite ist ein Kündigungsschutz der verbleibenden Mitarbeiter bis 2025, bzw. 2029 Teil der Vereinbarung.

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Quelle: ADAC