PETA setzt Belohnung für "Pferde-Ripper" aus

Bundesweit gab es zahlreiche Anschläge auf Pferde

06.09.2019 | 09:20 Uhr

Rund um Mainz-Bingen ist es im August zu mehreren Übergriffen auf Pferde gekommen. Eine Stute verstarb dabei. Auch in Stadecken-Elsheim wurde ein Pferd massiv geqäult. In allen Fällen waren die Pferde auf Koppeln abgestellt. Zu den Taten kam es neben Stadecken-Elsheim auch in Warmsroth und Bingen-Gaulsheim. Die Tierschutzorganisation PETA setzt jetzt pro Fall 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus. Außerdem fordert sie ein bundesweites Register für „Pferderipper“-Fälle. Die Überführung sadistischer Täter sei umso wichtiger, da sich Tierquäler unter Umständen später auch an Menschen vergehen würden. Diese Täter müssten hart bestraft und einer psychologischen Behandlung zugeführt werden, so Judith Pein von PETA. Seit 2013 registriert die Tierschutzorganisation schon bundesweit Taten von „Pferderippern“. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation melden – auch anonym.

Quelle: ADAC; Powered by RSS Dog