Verstärkte Sicherheit nach Kohlenmonoxid-Austritt in Eissporthalle

Bei sieben Personen wurden CO-Werte im Blut festgestellt.

02.12.2019 | 06:27 Uhr

Nach der Räumung der Eissporthalle am Bruchweg will der Geschäftsführer der Halle, Milan Nosek, die Sicherheitsmaßnahmen aufstocken. Ursache für den Vorfall war der Kohlenmonoxidaustritt an einer Eismaschine.

Die Mainzer Feuerwehr hatte am Samstagabend die Eissporthalle am Bruchweg räumen müssen. Grund hierfür war ein Kohlenmonoxid-Alarm. Bei einem Routineeinsatz des Rettungsdienstes in der Eissporthalle löste laut Feuerwehr plötzlich der mitgeführte Warnmelder für Kohlenmonoxid aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine erhöhte Konzentrationen fest. Rund 150 Personen wurden aus der Eishalle evakuiert. Bei sieben Personen wurden erhöhte CO- Werte im Blut festgestellt. Eine gesetzliche Vorschrift, in Eishallen entsprechende Messgeräte zu betreiben, gebe es nicht. Trotzdem will Nosek dafür sorgen, dass die Eismeister in der Halle ab sofort ein solches Gerät bei sich haben. Sobald die Kohlenmonoxid-Werte über einen bestimmten Wert steigen, gibt es dann Alarm. Laut Nosek sei die Lüftung ausgefallen, kurz nachdem die Eismaschine in Betrieb ging. Durch den Verbrennungsmotor der Maschine sei es dann zu den erhöhten CO-Werten gekommen.

Quelle: ADAC