Internationaler Kinderkrebstag

Kinderkrebshilfe Mainz äußert sich zum internationalen Kinderkrebstag am 15. Februar

14.02.2020 | 08:56 Uhr

Morgen ist der internationale Kinderkrebstag. Dazu hat sich jetzt die Kinderkrebshilfe Mainz (KKH) geäußert, die 2009 von Kinderärzt*innen des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz sowie weiteren Forschenden gegründet wurde. Laut dem Institut erkranken jährlich rund 2000 Kinder und Jugendliche in Deutschland an Krebs, in Rheinland-Pfalz sind es rund 120 Neuerkrankungen pro Jahr.

Obwohl sich die Überlebenschancen verbessert haben, zählen Tumorerkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in dieser Altersgruppe. Mehr als 500 Kinder werden in der Kinderonkologie der Universitätsmedizin Mainz stationär und ambulant betreut. Mit vielversprechenden Aussichten: Fast 80 Prozent der krebskranken Kinder und Jugendlichen können heute dauerhaft geheilt werden. Trotzdem ist die Gefahr weiterhin groß, die Erkrankung nicht zu überleben. Deshalb treibt die Kinderkrebshilfe Mainz die Forschung seit mehr als zehn Jahren im Bereich Krebserkrankungen im Kindesalter voran.

„Die Spendengelder der Kinderkrebshilfe Mainz e.V. haben wir zuletzt zum Beispiel in ein Niedrig-Energie-Laser-Gerät investiert. Damit erzielen wir gute Behandlungsergebnisse bei Schleimhauterkrankungen, einer Begleiterscheinung von Chemotherapien“, so KKH-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Jörg Faber.

Außerdem konnte mit den Spendengeldern das Sportprojekt am kinderonkologischen Zentrum gefördert werden. Mit dem Projekt sollen die Kinder nicht nur zur Bewegung motiviert, sondern auch von ihrer Krankheit abgelenkt werden. Hier werden sogar Rudern, Tennis, Eishockey oder Fechten auch über die Entlassung hinaus angeboten.

Wenn Ihr an die Kinderkrebshilfe spenden wollt, findet ihr alle Infos dazu hier.

Quelle: ADAC