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Aktuelles aus der Region

Schwerer Unfall auf der A66

Heute Morgen um kurz nach 8:00 Uhr kam es im Berufsverkehr auf der A 66 in Fahrtrichtung Rüdesheim unmittelbar vor der Abfahrt Dotzheim zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Silo-Sattelzug und einem Muldenkipper. Dabei wurden durch die Wucht des Aufpralls noch fünf Autos in den Unfall verwickelt. Der Fahrer des auffahrenden LKW wurde massiv in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. In dem Auto wurden zwei Personen mittelschwer verletzt und in Wiesbadener Krankenhäuser gebracht. Die A66 war für die Dauer der Rettungsarbeiten in Fahrtrichtung Rüdesheim voll gesperrt. Es bildete sich ein Kilometerlanger Rückstau bis hinter Erbenheim. Gegen 9:45 Uhr war der Einsatz beendet.

Schwangere Frau geschlagen

Am Hauptbahnhof ist es gestern Nachmittag zu einer Körperverletzung gekommen. Das hat die Mainzer Polizei bestätigt. Eine 29-Jährige schwangere Frau wartete auf eine Straßenbahn. Bevor sie einstieg, ließ sie die Fahrgäste in der Bahn aussteigen. Ein unbekannter Mann drückte die Frau plötzlich von hinten weg. In der Bahn stellte sie den Mann dann zur Rede.Er fordertedie Frau dann auf, die Bahn mit ihm zu verlassen und den Streit zu klären. Als die Frau Nein sagte, schlug ihr der unbekannte Täter mit der flachen Hand gegen den Kopf. Danach flüchtete er in unbekannte Richtung. Der Mann wurde als korpulent, ca. 1,70m groß und ca. 40 Jahre alt beschrieben. Er hatte braune Haare. Wer etwas gesehen hat, der meldet sich bei der Mainzer Polizei.

Neue Verkehrsregelung in der Großen Langgasse

Nach der Fertigstellung des Inselplatzes erfolgt nun der nächste Bauabschnitt der Großen Langgasse zwischen Gymnasiumstraße und Welschnonnengasse. In diesem Abschnitt stehen Arbeiten der Mainzer Netze sowie die Erneuerung der Gehwege und Parkplätze als auch die Umgestaltung des Straßenraums an. Ab morgen wird daher eine neue Verkehrsregelung eingeführt, die insbesondere die Zufahrt zu den Parkhäusern Theater und Kronberger Hof betrifft. Dazu wird die derzeitige Fahrtrichtung der Welschnonnengasse als Einbahnstraße in Richtung Am Kronberger Hof geändert. Die Ausfahrt erfolgt dann über die Gymnasiumstraße. Die Emmeransstraße wird unterdessen für die Durchfahrt voll gesperrt und ist nur für Anlieger bis zur Baustelle frei. Die Parkhäuser Theater und Kronberger Hof können aus Richtung Große Bleiche/Große Langgasse über die Welschnonnengasse und Am Kronberger Hof angefahren werden, die Ausfahrt erfolgt über die Gymnasiumstraße zur Großen Langgasse hin. Die Große Langgasse selbst bleibt unverändert in Einbahnrichtung aus der Großen Bleiche in Richtung Ludwigstraße befahrbar.

Zweiter Teil der Englischen Woche

Heute steht der zweite Teil der Englischen Woche in der dritten Liga an. An die zwei Siege in Folge will der SV Wehen Wiesbaden heute Abend zuhause gegen die SG Sonnenhof Großaspach anknüpfen. Zuletzt lief es recht ordentlich für den SVWW – sieben Punkte aus den letzten fünf Partien. Mit zehn Punkten liegt das Team von Rüdiger Rehm jetzt im Tabellenmittelfeld auf Platz 12. Großaspach auf Rang 13. Der Gegner kommt mit der momentan besten Abwehr der Liga nach Wiesbaden. Sonnenhof sei ein sehr kompakter und unangenehmer Gegner, der defensiv hervorragende Arbeit leisten würde und nach vorne immer wieder Gefahr ausstrahle, so Cheftrainer Rüdiger Rehm. Personell muss der SVWW - Coach lediglich auf Flügelspieler Maximilian Dittgen und Innenverteidiger Giuliano Modica verzichten. Anpfiff in der BRITA-Arena ist heute Abend um 19 Uhr.

Betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut

Nach ersten polizeilichen Ermittlungen steht ein 24- jähriger Mann aus Wiesbaden im Verdacht, am Samstag in der Bierstädter Straße unter Alkohol und ohne Führerschein Auto gefahren zu sein. Dabei baute er auch noch einen Unfall. Beim Eintreffen der Polizei wurde der 24-Jährige bereits in einem Rettungswagen versorgt, da er leicht verletzt war. Der 24-Jährige soll auf der Bierstädter Straße aus Richtung Stadtmitte kommend unterwegs gewesen sein. Kurz vor der dortigen Tankstelle wollte er vermutlich abbiegen und verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er prallte gegen einen Metallmast und ein Verkehrszeichen. Bei einem Alkoholtest kam dann ein Wert von über 1,3 Promille raus.Außerdem hatte der junge Mann keinen Führerschein. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Sein Auto wurde abgeschleppt und es wurde gegen den Wiesbadener ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

Schwerer Unfall - Beifahrerin eingeklemmt

In der Mainzer Straße wurde am Sonntagmittag eine Beifahrerin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Der 63-jähriger Fahrer aus Wiesbaden war mit seinem Auto auf der Mainzer Straße in Richtung des Amöneburger Kreisels unterwegs. Auf dem Beifahrersitz saß seine 58-jährigen Ehefrau. Beim Fahrstreifenwechsel kurz vor der Auffahrt zur A 66, verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr schräg auf den Bordstein. Dabei überquerte er den Gehweg und rutschte auf ein Grundstück neben der Fahrbahn. Dort prallte das Fahrzeug gegen einen Baum, wurde zurückgeschleudert und kam schließlich zum Stehen. Die schwer verletzte Beifahrerin musste durch die Feuerwehr aus dem Auto befreit werden und kam in ein Krankenhaus. Am PKW entstand ein Sachschaden von 10.000 Euro.

Integration per Job

Geflüchtet und mit einem Arbeitsvertrag in Wiesbaden angekommen – so ging es Ende vergangenen Jahres knapp 1.940 Asylbewerbern. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf eine neue Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach ist die Zahl der berufstätigen Flüchtlinge aus den acht wichtigsten Herkunftsländern – darunter Syrien, Afghanistan und der Irak – stark angestiegen. Vor drei Jahren zählte die Arbeitsagentur in Wiesbaden noch 1.000 Asylsuchende mit einem Arbeitsvertrag. Die Zahlen würden zeigen, dass ein großer Teil der Menschen, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, im Berufsleben Fuß fassen konnte, so NGG-Regionalchef Peter-Martin Cox. Damit die Integration am Arbeitsmarkt weiter vorankomme, müsse insbesondere die Politik mehr tun, so Cox. Von entscheidender Bedeutung sei daher die geplante Einführung eines Fachkräfte-Zuwanderungsgesetzes.