Vor >>

Aktuelles aus der Region

Neue Mainzer

Die Stadt Mainz bekommt heute knapp 90 neue Mitbürger. Oberbürgermeister Michael Ebling überreicht den neuen Mainzern heute Nachmittag im Rathaus ihre Einbürgerungsurkunden. Die neuen Mainzer kommen insgesamt aus über 40 Nationen. Davon sind Menschen aus der Türkei und aus dem Irak am meisten vertreten. In Mainz leben derzeit rund 40.000 ausländische Mitbürger mit Hauptwohnsitz. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von knapp 19%.

Demo

Vor dem rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz demonstrieren heute Eltern, Schüler und Lehrer aus Bingen-Gaulsheim. Die Gaulsheimer Grundschule "An den Rheinwiesen" ist eine der neun rheinland-pfälzischen Zwergschulen die geschlossen werden sollen. Dagegen wollen die rund 80 Gaulsheimer heute demonstrieren. Nach geltendem Schulgesetz muss eine Grundschule pro Jahrgang eine Klasse bilden können. Ausnahmen: Der Weg zur nächstgelegenen Schule ist länger als 30 Minuten oder die nächstgelegene Schule hat keine Kapazitäten mehr. Beide Punkte träfen auf die Gaulsheimer Schule zu. Trotzdem soll sie geschlossen werden, so die Schulverwaltung. Bei der Demonstration wollen die Gaulsheimer auch mit der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig über das Thema sprechen.

Nahverkehrsforum

Im Mainzer Rathaus findet heute Abend das erste Nahverkehrsforum statt. Alle interessierten Mainzer sind eingeladen mit den zuständigen Experten zu diskutieren und ihre Wünsche und Ideen zur Zukunft des Personennahverkehrs einzubringen. So sollen die Bürger am neuen Nahverkehrsplan Mainz beteiligt werden. Besprochen werden Themen wie das Fahrplanangebot, Barrierefreiheit, saubere Luft und weiterführende Mobilitätsangebote. Im Frühjahr soll dann der Planungsstand des Nahverkehrsplan im zweiten Nahverkehrsforum besprochen werden.

Mainz verliert beim Spiel der Herzen

Der 1.FSV Mainz 05 musste gestern Abend im Spiel der Herzen gegen Borussia Dortmund ran. Im letzten Heimspiel des Jahres mussten sich die 05er mit 0:2 geschlagen geben. Im letzten Ligaspiel des Jahres muss das Team von Trainer Sandro Schwarz am Samstag auswärts gegen Werder Bremen ran. Am kommenden Dienstag steht dann die Dritte Runde im DFB Pokal an. Hier treffen die Mainzer zuhause auf Stuttgart.

Bilanz zum Weihnachtsmarkt

Die Mainzer Polizei hat jetzt eine erste Bilanz zum Mainzer Weihnachtsmarkt gezogen. Nach knapp zwei Wochen wurden erst drei Taschendiebstähle registriert. Sollte dieser Trend anhalten, würden die Zahlen vom letzten Jahr nicht erreicht. Hier wurden über die gesamte Zeit 12 Taschendiebstähle registriert. Bis jetzt wurden auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt rund 200 Personen kontrolliert. 23 erhielten einen Platzverweis. Außerdem wurden rund 100 Autofahrer rund um den Markt kontrolliert. Alle konnten ihre Fahrt ohne Konsequenzen fortsetzen. Bei einer Person mit Verdacht auf Herzinfarkt haben die Beamten Soforthilfe geleistet und den Zeitraum bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrückt.

Studis sammeln Unterschriften

Studierende der Johannes-Gutenberg Universität Mainz setzen sich heute für den Erhalt ihres Studienschwerpunktes ein. Am Institut für Erziehungswissenschaften wurde beschlossen, den Studienschwerpunkt Sonderpädagogik zu streichen. Trotz der Zusicherung der Uni an die Studierenden würden jetzt einige wichtige Themen wie Integration und Inklusion in den Hintergrund rücken. Jetzt haben die Studierenden rund 2000 Unterschriften für den Erhalt von sonderpädagogischen Inhalten gesammelt. Diese werden heute an die Uni übergeben

Mehr Grün für Wiesbaden

Wiesbaden soll grüner werden. Dazu fördert das Land Hessen jetzt die Stadtbegrünung der hessischen Landeshauptstadt mit rund 780.000 Euro. Die Mittel stammen aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“, das die nachhaltige Stadtentwicklung und eine höhere Lebensqualität zum Ziel hat. Die Stadt beteiligt sich mit rund 550.000 Euro an der Neubegrünung. Die Gelder sollen vor allem im dicht bebauten Innenstadtbereich für neues Grün sorgen. Bestehende Grünflächen sollen aufgewertet aber auch neue Grünflächen geschaffen werden. So sollen sowohl die klimatischen Bedingungen als auch die Aufenthaltsqualität verbessert werden.