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Aktuelles aus der Region

1.FSV Mainz 05 Mitgliederversammlung

Der 1. FSV Mainz 05 hat das Geschäftsjahr 2015/16 mit einem Rekordumsatz von über 100 Mio. Euro abgeschlossen. Der Verein erzielte dabei einen Gewinn vor Steuern von 5,8 Mio. Euro. Die entsprechenden Zahlen hat der 1. FSV Mainz 05 am Abend seinen Mitgliedern im Rahmen der Mitgliederversammlung präsentiert. Präsident Harald Strutz will den Verein in der Übergangszeit im Rahmen der geplanten Strukturreform umgestalten. An der Spitze des Vereins müsse eine Identifikationsfigur stehen. Das sei nach 28 Jahren als Präsident von Mainz 05 er selbst, so Strutz. Als Vorstand müsse man sich den Vorwurf gefallen lassen, Aufwandsentschädigung und Verdienstausfall nicht mit der nötigen Transparenz behandelt zu haben. Am 13. November will der 1. FSV Mainz 05 nun im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Satzungsänderungen vornehmen, die die neue Vereinsstruktur unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Transparenz und Kontrolle einführen soll.

Ehrenamtliche Hospitzbegleiter gesucht

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst der Mainzer Hospizgesellschaft sucht dringend Ehrenamtliche Hospizbegleiter. Bereits eine Woche nach Abschluss des ersten Aufbaukurses der Kinder- und Jugendhospizbegleiter mit 15 TeilnehmerInnen im Mai 2016 kam die erste Anfrage nach einer Begleitung, vermittelt durch einen niedergelassenen Kinderarzt in Mainz. Aktuell werden sechs Familien mit sieben lebensverkürzt erkrankten Kindern begleitet. Wer mehr über den aktuellen Stand der Kinderhospizarbeit erfahren möchte, kannheute ab 19:30Uhgr zum Informationsabend ins Foyer des Willigis-Gymnasiums Mainz kommen.

Ein neuer Kurs, speziell für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst wird mit dem Grundkurs (jeweils dienstags, in der Zeit von 18.00 – 21.00 Uhr: 25.10., 08.11., 15.11., 22.11., 29.11. und 06.12.2016) stattfinden. Der Aufbaukurs beginnt voraussichtlich am 11.01.2017 und findet immer mittwochs in der Zeit von 18.00 – 21.00 Uhr sowie an mehreren Samstagen statt. Derzeit werden die Termine für den Aufbaukurs noch mit den Referenten abgestimmt; weitere Informationen können Sie dann über die Homepage www.mainzer-hospiz.de bzw. die Geschäftsstelle (Tel.: 06131 / 23 55 31) erfahren.

Förderung des Wohnraums

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, mit Sitz in Mainz, hat nach eigenen Angaben den sozialen Wohnraum im ersten Halbjahr 2016 mit acht Millionen Euro gefördert. Damit sei der Neubau, der Erwerb und die Modernisierung von rund 150 Wohneinheiten in Mainz gefördert worden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeute dies eine Steigerung des Volumens von fast 50 Prozent.

Familie und Beruf an der JGU

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat die Charta „Familie in der Hochschule“ des Best Practice Club unterzeichnet. Die Unterzeichner der Charta verpflichten sich, sich für die Vereinbarkeit von Familie und Studium und Familie und Beruf einzusetzen. Als Mitglied des Best Practice-Clubs „Familie in der Hochschule“ gehört unter anderem die Weiterentwicklung bestehender Maßnahmen zur bestmöglichen Unterstützung von Studierenden und Beschäftigten mit Aufgaben in der Familie. „Darüber hinaus sollen alle Mitarbeiter sowie die Studierenden für das Thema der Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie sensibilisiert werden, so der Präsident der JGU, Prof. Dr. Georg Krausch.

Staatsvetrag zwischen Hessen und den jüdischen Gemeinden

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Dr. Jacob Gutmark, heben heute in Wiesbaden die Verlängerung des Staatsvertrags zwischen dem Land Hessen und den Jüdischen Gemeinden unterzeichnet. Mit dem Staatsvertrag sichert das Land Hessen dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden finanzielle Unterstützung zu. Hessen war 1986 eines der ersten Länder, die einen Staatsvertrag mit der Jüdischen Gemeinschaft geschlossen haben, seitdem wurde dieser mehrfach verlängert.

Versorgung von Geflüchteten

Eine Arbeitsgruppe ehrenamtlicher Fachleute hat sich in Wiesbaden zum „Wiesbadener Netzwerk für die Psychosoziale Versorgung von Geflüchteten“ zusammengeschlossen. Es besteht aus Psychotherapeuten, Psychiatern, Ärzten, sozialpädagogischen Fachkräften und städtischen Ämtern. Gemeinsam will es die Voraussetzungen schaffen, um die wichtigen Gesundungsprozesse in Gang zu setzen beziehungsweise zu beschleunigen.Das Amt für Zuwanderung und Integration unterstützt diesen Prozess, damit die Betroffenen schnell ihren Platz in der neuen Gesellschaft finden können und schneller integriert werden.

Kerkraftwerk Biblis

Im Kernkraftwerk Biblis kam es zu zwei meldepflichtigen Ereignissen. Zum einen hat ein Umluftventilator nicht automatisch gestartet und musste von Hand gestartet werden. Zum anderen war die Zuleitung von Wandhydranten durch eine Fehlstellung abgedreht. Eine Gefährdung der Anlage, des Perosnals und der Umgebung war damit nicht gegeben. Der Betreiber hat die beiden Ereignisse an das hessische Umweltministerium in Wiesbaden weitergegeben. Das Kraftwerk Biblis ist seit dem Ereignis im japanischen Kernkraftwerk Fukushima nicht mehr in Betrieb